Bourbon Whiskey

Bourbon Whiskey

Die Benennung Bourbon Whiskey stammt aus dem Gebiet Bourbon County in Kentucky. Hier lebte eines das französische Adelsgeschlecht der Bourbonen.

Als Bourbon Whiskey wird ein Whiskey bezeichnet, der zu mindestens 51 Prozent aus Mais besteht. Das ist aber nur das Mindestmaß, denn bevorzugt wird bei der Herstellung des Bourbon Whiskey ein Maisanteil von rund 65 bis sogar 75 Prozent in der Maische. Festgeschriebene Lagerzeiten gibt es und zwar muss ein Bourbon Whiskey mindestens zwei Jahre lang lagern. Das geschieht in Weißeichenfässern, die innen angekohlt wurde und noch neu sein müssen. Die frischen Eichenfässer sind es, die dem Bourbon Whiskey einen guten Teil des so bekannten Geschmacks verleihen.

Doch der Geschmack ist nicht der Grund, warum die Vorschrift der Lagerung in diesen Fässern eingeführt wurde. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sollte die Wirtschaft in Regionen mit schwacher wirtschaftlicher Struktur unterstützt werden. Zum Beispiel in Arkansas, einem Hochgebiet der Bourbon Whiskeyherstellung, gab es große Wälder, die für die Herstellung der Fässer genutzt werden konnten. Die frischen Fässer und die klimatischen Bedingungen, die der Bourbon Whiskey in seiner Lagerungszeit erfährt, lassen ihn so schnell reifen.

Der Bourbon Whiskey ist sehr weich im Geschmack und überzeugt Kenner schon allein dadurch. Das Wasser, das bei der Herstellung des Bourbon Whiskey verwendet wird, wirkt sich ebenfalls auf den Geschmack aus. Es gibt zwei Verfahren der Herstellung von Bourbon Whiskey. Bei beiden Varianten wird gemahlenes Getreide zusammen mit Wasser aufgekocht und dann auf 60 °C abgekühlt.

Es gibt die Sour-Mash-Methode, bei der der Maische ein Rückstand, der Hefe enthält, beigefügt wird. Dieser Rückstand stammt aus der Destillation. Die Gärung wird damit eingeleitet. Die zweite Variante ist die Sweet-Mash-Methode, hier wird der Maische frische Hefe zugesetzt. Bei beiden Methoden beginnt nun das Patent-Still-Verfahren. Damit der Gehalt an Alkohol nicht zu hoch wird, wird dem Bourbon Whiskey Quellwasser zugefügt, es darf aber kein Karamell zugemengt werden. Wird dem Namen des Bourbon Whiskey ein „straight“ zugesetzt, so wird damit angegeben, dass es sich um einen Whiskey aus nur einer Destillerie handelt. Er wurde nicht mit anderen Destillaten versetzt.

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